#hubberlin22 over and out 🌟 oder auch:

Mehr Festival! Weniger Konferenz.

In seltenen Ausnahmen und mit den passenden Menschen macht mir sogar Eventmanagement nochmal Spaß.

Eigentlich sag ich schon seit Jahren alles ab, was nur ansatzweise nach Eventorga klingt, da ich mich definitiv zu alt fühle für Aufregungen dieser Art. Aber es gibt KollegInnen und AuftraggeberInnen, für die ich (nicht nur aus Verlässlichkeit) eine regelmäßige Ausnahme mache – also Wiederholungstat „Partnermanagement hub.berlin„, heißt, ich werde für etliche Wochen freiberuflicher Teil des bitkom-Teams.

Denn nicht nur, dass ich eingearbeitet bin und die Prozesse kenne, die Inhalte der hub.berlin relevant sind und die Partner durchaus interessante Dinge tun (Quantencomputer herstellen zB) – ist mir eigentlich nur wichtig, wie daran gearbeitet wird, dass so eine Veranstaltung erfolgreich stattfinden kann.

Klammer auf: Und stelle dabei immer wieder mit großer Freude fest, dass meine Freiberuflichkeit mit diesem wunderbaren Mix an Tätigkeiten und Rollen mich erstens nie langweilen wird und zweitens verlässlich in der Erkenntnis bestätigt, dass es – egal, was ich tue – immer um Beziehungsgestaltung geht. So interessiert mich ehrlich gesagt auch wenig, ob es um den teuren Stand der Telekom oder den kurzen Vortrag eines mittelständischen Softwareanbieters geht, mich interessiert, wie es der MitarbeiterIn geht, die den Stand gerade betreut oder mit ihrer Präsentation auf die Bühne geht. Ob sie ihre Arbeit gut machen kann, ob ihre Erwartung erfüllt ist, sie sich verstanden fühlt, sie das Empfinden hat, dass ihr Bedürfnis und ihr Auftrag gesehen wird. Und dann ist das nichts anderes als Coaching und Prozessbegleitung oder das Liefern des passenden Bildungs- und Marketingkonzepts. Am Ende reagieren immer Menschen auf Menschen. (Ok, es waren auch Roboter da.)

Klammer zu und zurück zum Eingangslob und den KollegInnen, dank denen Kommunikation und Abwicklung so easy laufen, dass die gesamte Orga trotz personeller Unterbesetzung wie ein Spaziergang mit Freunden ist, gekrönt von Feierstunden vor Ort – der Durchführung der Konferenz, dieses Jahr im Funkhaus Nalepastraße. Im Ergebnis: Viel Festivalgefühl, wenig Konferenzlangweile und gar nicht anstrengend – trotz obligatorischer 14-16 Stunden Schichten im Finale.

Und da sind wir wieder bei der Beziehungsgestaltung. An der Stimmung, die Menschen erzeugen, an der Wertschätzung, die sie spüren lassen, an der Idee von Zusammenarbeit, die herrscht. Nicht lange über Aufgaben zu reden, sondern sie flott zu erledigen. Und an einer Gelassenheit, die trotz hochkarätiger Prominenz und großen Sponsoringsummen immer wieder zurecht rückt, dass es eben nicht um Leben und Tod geht. Einfach nicht durchdrehen, ist die Devise.

Deswegen gibt es diesen extra und wortreichen Dank an Kevin Helmuth! Projektlead mit eben diesem Sinn. Ohne es jeden Moment anzusprechen, sondern einfach atmosphärisch durchzusetzen. Danke für diese Zusammenarbeit, für so dichte wie geschmeidige Wochen voller Calls, Mails, Listen, Apps und Backends, danke für diese Entspanntheit und das große Vertrauen 🙏

Und die anderen, die das genauso sehen und machen: Danke für harmonische und zielgerichtete Turbo-Action vor Ort: Andreas Boegner, Lennart Glamann, Jonathan Boehm, Svea Kleeberg, Jan Fischmann, Nina Steele, Hanne Goldbeck und so viel mehr … 🤗

Und last but not least: Danke Event Leadership fürs Vermitteln, Ella, du bist schuld! Naja, und Mona, denn alles begann auf und mit der re:publica …

Und danke trend factory marketing und veranstaltungs GmbH – ihr seid sowieso die Besten 🚀 Danke Bitkom Service und Anja Olsok für eure Treue, das war ein herrliches Finale im Funkhaus 💥 #teamworkalwayswins