Was für ein Jahresstart

Die Zeit zwischen den Jahren, die nach einem meist vollen Dezember eine Wohltat der Ruhe ist und spätestens an Neujahr in angenehmes Nichtstun mündet, mag ich sehr. Am allerliebsten lass ich diesen Zustand den kompletten Januar andauern.

Dieses Jahr find ich es aber alles andere als ruhig. Nicht nur, weil ich mir etwas viel Familien- und Freunde-Besuche vorgenommen hatte, sondern weil die Welt extrem laut und beunruhigend ist. Allein innerhalb 48 Stunden katastrophale Meldungen aus Crans-Montana, Venezuela und dem Berliner Südwesten – wie soll man da ein FROHES NEUES wünschen. So schwer ist mir das noch nie gefallen. Ich hasse das Wort Omnikrise, finde es aber leider eine zutreffende Beschreibung.

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Wieder was mit Bildung

Pogrammplanung für die Future Skills Week 2025 auf Miro

Ups, I do it again …

… und wieder im Ehrenamt.

Aber ich hab da wohl eine Anhaftung. Lernen, Lehren, Inspirieren sowie das Organisieren und Konzipieren desselben … das geht einfach nicht weg. Das wird sogar eher mehr – sowohl im Lebens(ver)lauf, als auch in meinen Aufträgen und Rollen. Die Übernahme der Diesterweg* brachte es dann auch noch ’systemisch‘ in mein Leben, seitdem ist es noch schwieriger, aus der Bildungs-Nummer rauszukommen (und aus dem im-Ehrenamt-mit-viel-Zeitaufwand-tätig-sein).

Am nächsten Anlass bin ich selbst schuld. Ich hatte meinem Co-Vorsitzenden der Diesterweg Hochschule e.V. vorgeschlagen, dass wir der Future Skills Alliance beitreten, einer „Wirkungsallianz“ aktiver Bildungstreibenden mit Fokus auf Zukunftskompetenzen und dem Implementieren derselben im gesamten Bildungssystem.

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Eine Haushaltsauflösung in München

Eins von vielen Schildern unseres Hausflohmarkts

Das war wieder mal ein wilder Ritt in meinem Projekte-Leben … aber diesmal privat. Und mit anderem Thema, weniger Beteiligten, weniger Publikum – doch wieder ohne Pferde und wieder stand Ressourcenschonung an oberster Stelle:

➡️ Wie löse ich den Haushalt – 40 Jahre Leben meiner engagierten und vielseitig interessierten Eltern – in 14 Tagen komplett auf und erzeuge dabei nicht nur so wenig (Sperr-, Textil- und Papier-)Müll wie möglich sondern sorge für eine weitere Verwendung möglichst vieler Dinge?

Der erste Teil der Aufgabe war gesetzt, der zweite Teil selbst definiert und nicht nur als alte Ökotrulla mein erklärtes Ziel, ich wusste, mir wird damit auch der Abschied von Vielem leichter fallen. In hatte zwar nicht mehr an diesem Ort mitgewohnt, dennoch ist es das Ende eines langen Abschnitts Eltern und Familie und damit voller Emotion. 

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